Zuhören lernen

Tanja Rathmann hört zu auf einer politischen Veranstaltung

 

  • Achtsames Zuhören ist Wertschätzung.
  • Durch achtsames Zuhören werden Beziehungen aufgebaut, vertieft und gestärkt.
  • Durch achtsames Zuhören werden Konflikte und Missverständnisse vermieden.
  • Durch achtsames Zuhören wird eine zukunftsweisende Kultur geschaffen.
  • Achtsames Zuhören kann jede und jeder lernen.

Gute Gespräche sind selten und gleichzeitig heilsam. Es fällt auf, wenn Menschen vorurteilsfrei und interessiert zuhören. Oft genug gibt es Gesprächssituationen, in denen aneinander vorbeigeredet wird. Es gibt einen regelrechten Wettbewerb darüber, wer den größeren Redeanteil hat.

Achtsames Zuhören repräsentiert eine innere Haltung, die sich interessiert und offen anderen gegenüber zuwendet und damit Wertschätzung verspricht. Das Anerkennen der Andersartigkeit – des Denkens und Fühlens – des Gegenübers macht es erforderlich interessiert nachzufragen, Zeit zu geben und Rückbestätigung darüber zu geben, dass er oder sie verstanden wurde.

Gespräche werden durch achtsames Zuhören vertieft und das gegenseitige Verstehen gefördert. Die Beziehung zum Gegenüber verändert sich unweigerlich zum Positiven. Das macht das achtsame Zuhören so wichtig für die eigene Zufriedenheit und Widerstandsfähigkeit gegenüber äußeren Einflüssen.

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Nightline Berlin an der Humboldt-Universität

Die Nightline ist ein Zuhörtelefon von Studierenden für Studierende – unabhängig, anonym und ehrenamtlich. Nach den Grundsätzen des aktiven Zuhörens nach Carl Rogers. Hintergrund ist der Gedanke, dass jede und jeder mit ihrem und seinem Anliegen ganz selbstständig eine Lösung finden kann. Erst durch ein achtsames Gegenüber werden im Gespräch neue Lösungsansätze und Potenziale entdeckt und der Raum wird eröffnet für Entlastung in belastenden Situation. Denn: Nichts ist so schwer zu ertragen wie mit einem Problem allein zu sein.

Nightline Berlin an der HU Berlin

Artikel auf Berlin.de

Artikel in der Berliner Morgenpost

Bericht vom rbb